VORTRÄGE

Wir freuen uns, euch auch in diesem Jahr wieder eine Auswahl an interessanten Vorträgen präsentieren zu dürfen!

Wann und wo die Vorträge stattfinden, seht ihr HIER.


Heteronormativität

Der Auftakt des diesjährigen Vortragprogramms:

Tetiana Havlin – ihres Zeichens Migrations-, Stadt- und Kultursoziologin, darüber hinaus in der Geschlechterforschung tätig – wird euch einen interessanten Vortrag zu Heteronormativität (sprich: Heterosexualität als gesellschaftliche Norm, Homosexualität als Abweichung sowie das selten hinterfragte Postulat eines binären Geschlechtssystems) kredenzen.

Ihr seid herzlich eingeladen, zu lauschen und mitzudiskutieren!

-In Kooperation mit dem Autonomen Referat wo*men

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Geehrte Täter – belastete Straßennamen im Siegerland und Wittgenstein

Seit Jahren klärt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Siegerland-Wittgenstein (VVN Bda Siegerland-Wittgenstein) die Menschen in der Region über Rassismus, Faschismus und Antisemitismus auf.

Nach wie vor existieren in der Region zahlreiche, nach Verbrecher*innen aus der Zeit des Nationalsozialismus benannte, Straßen. Welche das sind und wo ihr sie findet, wird Torsten Thomas uns anhand einer Ausstellung vor Augen führen.

Die Begehung der Ausstellung wird etwa 30 Min. dauern – danach habt ihr Gelegenheit, Fragen zu stellen.

-In Kooperation mit der VVN- Bda Siegerland-Wittgenstein und Siegen Nazifrei

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Schneller, härter, besser? – Asylsachbearbeitung im Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Die aktuell hohe Frequenz gestellter Asylanträge stellt die zuständigen Behörden vor eine große „bürokratische Herausforderung“ – so oder so ähnlich heißt es zur Zeit oftmals in den Medien. Aber wie werden diese Asylentscheidungen eigentlich genau getroffen und wer sind die Menschen hinter den Bescheiden?

Stephanie Schneider berichtet aus ihrer Forschung zur deutschen Asylverfahrenspraxis und gibt empirische Einblicke in die Entscheidungstätigkeit.

-In Kooperation mit der AG Geflüchtetenhilfe Siegen

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Rechte Strukturen und der Widerstand in der Region

Seit Monaten schon zieht der Pegidaableger „Bekenntnis zu Deutschland“ seine Kreise im Westerwald. Hierbei kommen sowohl alte, als auch neue rechtsextreme Strukturen zum Vorschein. Sie hetzen gegen Geflüchtete, Migrant*innen und Menschen, die sich für Aufklärung, Gleichberechtigung und eine Welt ohne Grenzen einsetzen.

In diesem Vortrag sollen Erfahrungsberichte und Ideen zur antirassistischen Arbeit in der Region  vorgestellt werden.

Einlass ist ab 18:30, Beginn um 19:00.

-In Kooperation mit Siegen Nazifrei

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Der Aufstand des Abendlandes – AfD, Pegida und Co.: Vom Salon auf die Straße (Buchvorstellung)

Eine neue Bewegung macht in Deutschland von sich reden: ­PEGIDA. Sie läuft Sturm gegen »Überfremdung«, »Islamisierung« und »Parteienstaat«. Was in Dresden begann, hat Nachahmer andernorts gefunden. Dass die Demonstrierenden hierbei nicht immer auf öffentliche Gegenliebe stoßen, wird von ihnen als Unterdrückung abweichender Meinungen gebrandmarkt. Überdeckt werden dadurch die Sympathien, die PEGIDA seitens honoriger gesellschaftlicher und politischer Kräfte genießt, derzeit gruppiert vor allem, aber nicht nur, um die »Alternative für Deutschland«. Andererseits segeln im Windschatten von ­PEGIDA ­Hooligans wie die von HoGeSa und andere Schläger. Doch auch in anderen europäischen Ländern existieren seit Jahren wirkungsmächtige Bewegungen von rechts mit Ablegern sowohl auf dem Asphalt als auch im parlamentarischen Raum. Sie basteln an einem alternativen Gesellschaftsprojekt von rechts. Mit den aktuellen Umbrüchen in der politischen Szene in Deutschland könnte Vergleichbares nun auch hierzulande anstehen.

Wir freuen uns darauf, Christian Begass und Josef Kraft als Autoren dieses Buches beim diesjährigen FCLR  begrüßen zu dürfen.

Am Ende der Veranstaltung habt ihr die Möglichkeit, Fragen zu stellen und natürlich dürft ihr auch gerne das Buch kaufen.

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Diskriminierte Minderheit: Sinti und Roma

Antiziganismus lässt sich bis ins 15. Jhdt. zurückverfolgen; ein beispielloses Grauen widerfuhr ihnen zur NS-Zeit. Doch auch die Situation der aktuell in Deutschland lebenden Sinti und Roma ist häufig aussichtslos, unsichtbar und spielt sich am Rande der Gesellschaft ab.

Ulrich F. Opfermann – einer der wenigen, der in Archiven nach handschriftlichen Zeugnissen gesucht und dabei viele bislang unentdeckte Quellen gefunden hat – bringt uns diesen Themenbereich näher.

Opfermann war als Vorstandsmitglied in der NS-Gedenkstätte Aktives Museum Südwestfalen in Siegen und beim Verein Rom in Köln aktiv. Bis heute ist er für beide Institutionen tätig. Er engagierte sich auch im Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten NRW. Zudem ist er Mitglied der Gesellschaft für Antiziganismusforschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte Westdeutschlands und Nordrhein-Westfalens, der deutschen Nationalismus- und NS-Geschichte sowie in der Geschichte von Sinti und Roma, Juden und Jenischen.

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Refugees Solidarity Mainz

Refugees Solidarity Mainz ist eine Kampagne, die die Arbeit mit geflüchteten Menschen in Mainz sichtbarer machen und unterstützen will.

Wir freuen uns sehr darauf, dass David Häußer (aka form) uns mehr über die Arbeit der Mainzer Initiative berichten wird.

-In Kooperation mit Refugees Welcome Siegen

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Pegida und AfD: Sektenstrukturen in politischen Gruppierungen?

Pegida und AfD sind Sammelbecken verschiedener Strömungen am rechten Rand der Gesellschaft; von Verschwörungsgläubigen bis zu politischen Karrieristen. Den Kitt zwischen diesen Gruppen bilden theoretische Überbauten, die an Sekten erinnern. Dies hat Auswirkungen auf den Umgang mit der Neuen Rechten.

Ein Mitglied von ver.di Koblenz wird uns über diese Zusammenhänge aufklären.

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